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Pixel Indy

Was braucht der Archäologe außer einer Peitsche und einem Hut? Am Ende des letzten Jahrtausends wäre die Antwort auf diese Frage noch angenehm einfach ausgefallen: Nichts! Doch heute wissen wir: Archäologen brauchen auch Bomben, Seile, Jetpacks, Pfeil & Bogen, Fallschirme oder Superhelden Capes, um an verborgene Schätze zu kommen. Zumindest in dem Indiespiel Spelunky von Derek Yu hat man nämlich ohne diese Hilfsmittel nicht den Hauch einer Chance.

Schon seit 2009 hüpfen sich mutige Spieler durch das Action Adventure, das sich insbesonders durch seine zufällig generierten Levels und seinen happigen Schwierigkeitsgrad auszeichnet. Stirbt der Spieler, so hat er keine Chance, seinen Fortschritt geltend zu machen. Es gibt keine Checkpoints, keine Extraleben oder Continues. Fällt man in eine Grube oder übersieht eine Falle, dann geht es direkt in die ewigen Jagdgründe und wieder zurück zum Start-Bildschirm. Der Permadeath ist auch in diesem Spiel ein zentrales Spielelement. Denn wie in jedem guten Roguelike kann Verlieren Spaß machen. Durch den Faktor Zufall, der einem unter Umständen ein gutes Item in die Hände spielen könnte, kann es auch nach vielen Dutzend Versuchen noch Freude machen, das erste Level anzugehen.

Seit heute gibt es nun Spelunky auch endlich über X-Box Live. Für die Konsolenversion wurde das Spiel generalüberholt, komplett mit cartooniger HD Optik und Mehrspieler Modus. So darf man sich entweder im Deathmatch die Sticky Bombs um die Ohren knallen oder versuchen, das Spiel kooperativ zu lösen.

Neugierige, die das Original nicht kennen, werden hier fündig. Das Spiel ist komplett kostenlos und entwickelt eine starke Sogwirkung. Doch sollte man ein wenig Frustresistenz mitbringen, da der Schwierigkeitsgrad extrem happig ist.

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