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Knastbruder

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber es bereitet mir eine unendliche Genugtuung, kleinen Pixelmännchen beim Herumwuseln zuzusehen. Sei es in Dwarf Fortress, in der Anno Reihe, in Die Siedler oder Dungeon Keeper, stets beobachte ich mit wachsender Freude, wie dutzende oder gar hunderte von Zwergen, Siedlern oder Monstern nach meiner Pfeife tanzen. Wann hat man das schon mal im richtigen Leben?

Man kann sich also meine Freude vorstellen, als ich den Trailer zu Introversions neustem Spiel Prison Architect zu Gesicht bekam. Dutzende von kleinen Männern in orangenen Overalls drängen sich um den großen Sandplatz in einem vom Spieler selbst entworfenen Gefängnis. Angefangen von dem erwachsenen Setting bis hin zu den düsteren Illustrationen von Ryan Sumo fühlen sich Introversion Fans sofort wieder heimisch: sinistere Atmosphäre und clevere Spielidee scheinen wieder perfekt ineinander zu greifen. Hoffentlich stimmt dann aber auch die Komplexität, die manche ältere Introversion Titel vermissen ließen.

Introversion Visionär Chris Delay macht übrigens keinen Hehl aus seinen Inspirationsquellen: wieder einmal wird als größter Einfluss Dwarf Fortress genannt sowie der Oldie Dungeon Keeper bzw. alles was Bullfrog jemals produziert hat. Damit sind diese Spiele wahrscheinlich die am häufigsten genannten Vorbilder moderner Entwickler.

Wann Prison Architect erscheinen wird steht zwar noch in den Sternen, ich tippe aber darauf, dass ab Mitte 2012 eine schlechte Zeit für Verbrecher ansteht.

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