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Kasseler Autorenspielebraten

Ein deutsches Festival über Videospiele? Kann so etwas in einem Land funktionieren, in dem Spiele seit Jahren in der öffentlichen Diskussion als gewalteskalierender Schund gebrandmarkt werden? Offensichtlich schon! Denn der Spielsalon Kassel hat es sich auf die Fahnen geschrieben, “die kulturelle Bedeutung der Computer-Games ins Bewusstsein zu rücken”.

Dabei geht es den Veranstaltern nicht darum, eine neue Gamescom ins Leben zu rufen. Keiner der großen Publisher wird hier vertreten sein. Einzig Spiele mit einem gewissen künstlerischen Anspruch werden ausgestellt. Autorenspiele, wie das Festival sie bezeichnet. Wie beim Autorenfilm werden sämtliche Elemente dieser Spiele maßgeblich von einer Person – meistens dem Game Designer – bestimmt  und folgen seiner kreativen Vision.

Unter den ausgestellten Spielen befinden sich das visuell beeindruckende wie spielerisch ambitionierte “At a distance” von Distractionware, das brilliante Scherenschnittabenteuer “Limbo” oder das coole “Swords & Sworcery EP”. Wer sich im Raum Kassel befindet sollte unbedingt vorbeischauen.

Neben den Spielern werden auch viele Spieleentwickler aus dem Nähkästchen plaudern. Darunter wird es Vorträge des Gamesaktivisten Paolo Pedercini oder des Code Gurus Björn Knafla geben.

Der Spielsalon Kassel erwartet euch vom 13.7. bis zum 17.7. im Kasseler Kunstverein im Fridericianum, Friedrichplatz 18. Ein Tagespass kostet 8€ (6€ ermäßigt) und ein kompletter Festivalpass 20€. Schüler und Studenten zahlen übrigens gar nichts.

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