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Ich mag simple Schurken!

Ein Casual Rogue-like? Funktioniert sowas überhaupt? Mein erster Gedanke war: nein, das kann nicht funktionieren. Doch dann fiel mir wieder Weird Worlds von Digital Eel ein. Dieses extrem süchtig machende Spiel, das mich vor fünf Jahren Stunden beschäftigt hat, obwohl jede Partie nur etwa zehn Minuten in Anspruch nahm. Und jetzt das: Desktop Dungeons. Schon mit der sehr frühen Testversion 0.15 hatte ich viel Spaß.

Die Prämisse des Freeware Titels ist simpel: Der Spieler wählt zwischen unterschiedlichen Rassen und Klassen und startet in einer Ecke eines zufällig generierten Dungeons. Ziel ist es, den Bossgegner zu erledigen, wofür man zunächst das Maximallevel 10 erreichen sollte. Dazu grindet man sich erstmal durch Zombiehorden. Soweit so simpel. Doch steckt der Teufel im Detail. Der Schwierigkeitsgrad orientiert sich an Roguelikes, ohne die Komplexität eines Nethack zu erreichen. Das wiederum ist durchaus begrüßenswert, da man nicht stundenlang Wikis lesen muss, bevor man die ersten Erfolge feiern kann.

Und auch für Langzeitmotivation ist gesorgt: Durch absolvierte Dungeons schaltet man neue Items, Gegner und Klassen frei. Das motiviert ungemein. Und da eine Partie nicht länger als 10 Minuten dauert, ist das Spiel immer wieder für eine Partie in der Mittagspause zu gebrauchen.

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