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H.A.L.s Enkel

Eine düstere, verlassene Raumstation, dutzende tote Kolonisten und ein kleiner Roboter, der sich über die Dummheit der Menschen beschwert, obwohl er sich ja eigentlich verantwortlich dieses Massaker zeichnete. Schließlich war er es, der die lebenserhaltenden Systeme abgestellt hatte, um ein bisschen mehr Energie für die automatischen Verteidigungsanlagen zu bekommen. So ähnlich könnte eine Partie des sich derzeit in der Alpha befindenden Indie Spiels Maia enden.

Maia vom relativ unbekannten Entwickler Simon Roth wird nach eigenen Angaben ein Raumkolonie Manager, der das Beste aus Dwarf Fortress, Dungeon Keeper und Theme Hospital vereinen soll. Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eine unterirdische Planetenkolonie und muss sich um die Bedürfnisse seiner Kolonisten kümmern. Neben Nahrung, Sauerstoff und Sicherheit wollen die Kolonisten selbstverständlich auch unterhalten werden.

Wie für andere Manager- und Aufbauspiele typisch, soll auch Maia zum freien Experimentieren einladen und dem Spieler keine festen Schablonen vorgeben. Entscheidungsfreiheit wird groß geschrieben und für viele Probleme alternative Lösungsmöglichkeiten geben. Dafür verspricht der Entwickler eine Vielzahl unterschiedlicher Bauteile und Objekte, die ihm beim Basisbau unterstützen.

Die wilden 70er: Früher waren optische Sensoren noch nicht so weit entwickelt.

Wie sich Maia letztendlich spielen wird und welche Features ihren Weg ins Spiel finden werden, lässt sich derzeit noch nicht final vorhersagen. Zentral zum Basisbau und zur Verwaltung wird wohl ein kleiner Roboter sein, der unterirdische Gänge graben und so die für die Kolonisten wichtige Räume bauen wird. Es wird sogar möglich sein, direkt in die Haut des kleinen mechanischen Gefährten zu schlüpfen, um so die eigene Basis aus der Egoperspektive zu erkunden.

Maia wird in einem 70er Jahre Retro Science Fiction Setting angesiedelt sein und soll sich visuell an Ridley Scotts “Alien” und Stanley Kubricks “2001″ orientieren. In seiner Kickstarter Kampagne, in der Roth für die Finanzierung seines Spiels (mittlerweile übrigens mit Erfolg) wirbt,  nennt er weitere Vorbilder, wie Arthur C. Clarke, Philipp K. Dick und Douglas Adams. Das sind selbstverständlich alles sehr hoch gesteckte Ziele, die da von einem relativ unbeschriebenen Blatt der Spieleszene kommt. Doch die ersten Videos und Grafikdemonstrationen machen schon einmal Lust auf mehr. Maia ist in jedem Fall ein Spiel, das man sich vormerken sollte!

Maia wird voraussichtlich im Sommer 2013 erscheinen. Unterstützer der Kickstarter Kampagne werden wohl ab Januar Zugriff auf eine frühe Build des Spiels haben.

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